Upcoming Industry Talk on Software-Entwicklung in komplexen Umfeldern by Rolf Kintscher

We will host an industry talk in PSWT, the applied software engineering course, this coming winter semester:

  • by: Rolf Kintscher
  • about: Software-Entwicklung in komplexen Umfeldern
  • on: 2015-01-14, Wednesday, 10:15 – 11:45
  • at: Cauerstr. 7/9, Room 0.154-115
  • as part of: PSWT

Abstract: Software-Entwicklung ist ganz einfach. Methoden zum Anforderungsmanagement, für das Vorgehen im Softwareentwicklungsprozess, für objektorientierte Analyse und Design sind bekannt und etabliert und man muss sich nur das aktuell Beste raussuchen und sich mit seinem Entwicklungsteam in das Vorhaben stürzen und alles wird gut. Was bei überschaubaren Projekten in kleineren Unternehmen noch leidlich funktionieren kann, ist spätestens in komplexen Umfeldern nicht mehr praktikabel. In großen Unternehmen, die aufwändige Projekte umsetzen möchten bedeutet das, die Ziele verschiedener Stakeholder in Realsierungsteams mit 20-100 Entwicklern umzusetzen. Auch spielen dort in der Regel mehrere Softwaresysteme bei der Durchführung von Geschäftsprozessen zusammen. Am Beispiel einer modernen Bank, die ihren Kunden über eine IT-Prozessplattform über mehrere Kanäle (Mobile, Internet, Filiale, Telefon) Zugriff auf ihre Produkte und Dienstleistungen gewährt, werden die Herausforderungen an die Software-Entwicklung dargestellt und Lösungsmuster aus der Praxis
gezeigt, mit denen die Komplexität auf verschiedenen Ebenen beherrschbar wird.

Speakers

Rolf Kintscher ist Principal Architect und Partner bei Senacor in Nürnberg.

Final Thesis: Entwurf und Implementierung des JDownloader Plugin-Systems

Abstract: JDownloader ist ein Download-Manager, der Plug-ins verwendet, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Benutzer zu erfüllen. Die letzte stabile Version stammt aus dem Jahr 2009. Seitdem befindet sich dessen Nachfolger JDownloader 2 in Entwicklung. Das alte Plug-in System von JDownloader 1 war nie für eine wachsende Anzahl von Plug-ins und mehreren Aktualisierungen pro Tag ausgelegt. Deshalb musste ein neues Plug-in System entwickelt werden, das in der Lage war, mit dieser Situation umzugehen und zusätzlich neue Funktionen, wie dem Aktualisieren der Plug-ins zur Laufzeit, zu ermöglichen. Gleichzeitig sollte es in der Lage sein, den Speicherverbrauch und die Ladezeiten zu reduzieren. Diese Arbeit beschreibt die Anforderungen an das neue Plug-in System für JDownloader 2, die Herausforderungen während der Entwicklung, als auch dessen endgültiges Design und Implementierung. Darüber hinaus zeigt diese Arbeit, dass das System die Anforderungen erfolgreich erfüllt.

Keywords: JDownloader, Plug-in System, schwache Referenzen, Hot Deployment, Java, Klassenlader

PDFs: Diplomarbeit, Work Description

Reference: Daniel Wilhelm. Entwurf und Implementierung des JDownloader Plugin-Systems. Diplomarbeit Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: 2014.

Final Thesis: Using Machine Learning to Classify Open Source Projects

Abstract: Classifying open source software projects in the Ohloh data manually would take a very long time. For further research on the Ohloh data, it would be helpful to have the projects classied into groups. In order to to this, data from a snapshot of the ohloh project is analyzed and then machine learning techniques are used to classify the data. The results of the classication can then be added to the Ohloh data for further research.

Keywords: Ohloh, open source software, open source projects

PDFs: Bachelor Thesis, Work Description

Reference: Leonhard Hösch. Using Machine Learning to Classify Open Source Projects. Bachelor Thesis, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: 2014.

Final Thesis: Ein visueller Editor für das Wiki Objekt Modell

Abstract: Mit dem Wiki Object Model (WOM) steht ein Modell zur Beschreibung beliebiger textueller Daten zur Verfügung, für das bisher jedoch noch keine benutzerfreundliche Möglichkeit der Bearbeitung existiert. Die generische Struktur des WOM ermöglicht es, textuelle Daten, wie etwa Wiki-Auszeichnungssprachen oder Programmiersprachen, darin abzubilden und somit eine einheitliche Schnittstelle zum Zugriff und zur Bearbeitung der Inhalte zu erhalten. Diese Bachelorarbeit wird daher einen visuellen Editor zur Bearbeitung des Wiki Object Model vorstellen, der mithilfe aktueller Web-Technologien dem Benutzer die grafische Bearbeitung von beliebigen strukturierten Textdokumenten ermöglicht. Damit soll sowohl Einsteigern ein einfach zu verwendendes Tool an die Hand gegeben, als auch fortgeschrittenen Benutzern die Vorzüge und Möglichkeiten, die aktuelle Web-Technologien, wie HTML5 und JavaScript erlauben, aufgezeigt und eine mögliche Basis geschaffen werden, auf die weitere Forschungen und Entwicklungen im Bereich Wiki-Software und dem Wiki Object Model aufbauen können.

Keywords: Sweble, wiki editor, wiki object model

PDFs: Bachelor Thesis, Work Description

Reference: Michael Haase. Ein visueller Editor für das Wiki Objekt Modell. Bachelor Thesis, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: 2014.

Final Thesis: How Open Source Foundations Handle Conflicting Interests in Company-Started Projects

Abstract: As Open Source Software has become nearly ubiquitous, more and more companies have started to open up the code of their products. Even more radical, some of them donated their projects to independent nonprofit foundations, thus giving up control while effectively inviting their competitors to participate. Consequently, these projects are subject to numerous commercial interests. This phenomenon raises some questions: How does such a foundation handle conflicting interests of its members, and how does it protect its own interests while doing so? Moreover, how can the donor of the project make sure that his interests are going to be considered after relinquishing control? The present thesis addresses these questions through an exploratory multiple-case study using grounded theory. By examining four real-world cases, a theory about conflicting interests is developed and practical implications thereof are discussed.

Keywords: Open Stack, Apache, Open Source Foundations

PDFs: Master Thesis, Work Description

Reference: Florian Weikert. How Open Source Foundations Handle Conflicting Interests in Company-Started Projects. Master Thesis, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: 2014.

Extra Summer Colloquium Session

On September 8th we will have a special extra session of the colloquium at our temporary location in Tennenlohe.  As this colloquium is outside of the teaching term attendance is not required but recommended, as it can be interesting to see what your fellow students are working on and to prepare for your own defence by observing the process.

The colloquium will take place starting at 13:00 at Wetterkreuz 13, room 06.  The schedule can be found here.

Upcoming Research Talk: Rechte an Daten: Rechtliche Einschränkungen bei der Verwendung von Anwenderdaten und Software by Herbert Zech

The computer science department by way of our research group is hosting a colloquium talk (free and open to the public)

  • by Prof. Herbert Zech, Universität Basel, Juristische Fakultät
  • about: Rechte an Daten: Rechtliche Einschränkungen bei der Verwendung von Anwenderdaten und Software
  • on: 2014-11-03, 16:15 Uhr
  • at: Cauerstr. 11, 91058 Erlangen, Room 01.150-128

Abstract: Die Verwendung von Daten unterliegt zahlreichen rechtlichen Einschränkungen. Einerseits können an den Daten Immaterialgüterrechte bestehen, insbesondere Urheberrechte, aber auch verwandte Schutzrechte. Andererseits kann die Verwendung auch unzulässig sein, weil sie Persönlichkeitsrechte Betroffener verletzt, wozu insbesondere der Datenschutz gehört. Ob darüber hinaus auch demjenigen, der Daten lediglich erhebt oder speichert, besondere Rechte zukommen (oder zukommen sollten), ist auch unter Juristen umstritten. Der Vortrag soll Nichtjuristen einen Überblick über die möglichen betroffenen Rechtspositionen verschaffen und zeigen, wer unter welchen Voraussetzungen solche Rechtspositionen erwerben kann, und welche Folgen dann für den Verwender von Daten drohen. Im Rahmen der Diskussion können einzelne Aspekte vertieft werden.

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Workshop Solution-Selling am 30. September 2014

Am 30.09.14 wird Richard Seibt, Nürnberger Business-Angel und ex-IBM Geschäftsführer Deutschland, an der Professur für Open-Source-Software an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg einen ganztägigen Workshop (9-17 Uhr) zum “Solution-Selling”, also Vertrieb, halten.

Inhalt

Solution-Selling ist ein Vertriebsansatz, in dem Anbieter und Abnehmer auf der Suche nach dem Win-Win sich einig werden: Dem Kunden wird eine Problemlösung statt eines Produkts verkauft und die langfristige Beziehung mit zukünftigem wiederkehrendem Geschäft wird etabliert. Dieser Workshop adressiert die wichtigsten Aspekte des Solution-Selling: Situationsanalyse, Käufer-Entscheider-Rollen, der Win-Win-Ansatz, Planung und Ausführung. Der Workshop greift dabei auf den reichhaltigen Erfahrungsschatz des Dozenten zurück und verdeutlicht die Konzepte anhand plastischer Beispiele.

Dozent

Richard Seibt besitzt 30 Jahre internationale Erfahrung in der IT Industrie. Er war Geschäftsführer von IBM Deutschland und später als Vizepräsident verantwortlich für die IBM Software Group North America. 1998 wurde Richard Seibt Vorstand der United Internet AG und 2003 CEO der SuSE Linux AG. Nach der Übernahme von SuSE durch Novell übernahm er die Position des Präsidenten von Novell EMEA. Richard Seibt gründete die Open Source Business Foundation (OSBF), deren Vorstandsvorsitzender er seitdem ist. Herr Seibt ist Aufsichtsratsmitglied zahlreicher Software Firmen – meist mit Open Source Business Modell.

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